00:00:18: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Bits & Bobs Podcast Club.
00:00:22: Heute spreche ich mir zwei Powerfrauen, die Vereinbarkeit nicht nur diskutieren, sondern täglich leben zwischen Geschäftsführung, Kindern Verantwortung und dem Anspruch dabei irgendwie selbst nicht unterzugehen.
00:00:35: sind sie die Stimmen hinter dem Podcast Vereinbarkeiten Next ein Podcast über Karriere, Kehrarbeit, Machtstrukturen und die ehrliche Frage wie kann denn das alles gleichzeitig funktionieren?
00:00:47: Herzlich willkommen, Ines Eschbacher und Susanne Holzer.
00:00:51: Hallo!
00:00:51: Danke für die Einladung.
00:00:54: Zum Ankommen starte ich immer gern mit ein paar einfachen Fragen so am kleinen kurzen Podcast Check-in.
00:01:01: Deswegen startet man mit folgender Frage Wenn euer Podcast ein typischer Alltragsmoment wäre Wann würde man euch hören?
00:01:11: In der Früh?
00:01:12: Ich bin... Ja, aber ich glaube es liegt eher daran dass sich generell in der Früh über Bord kreist.
00:01:17: Ich bin auch beim Laufen.
00:01:19: Ich glaube so Training laufen das wäre auch so etwas wo man ein bisschen Zeit für sich hernimmt und dann noch neue Inspirationen hernimmst für das wie ich mein Leben gestalten kann.
00:01:30: Wenn ihr euch gegenseitig in einem Satz beschreiben müsstet was werden typisch für die jeweils andere?
00:01:36: Also bei Ihnen würde ich sagen wir haben gerade darüber gesprochen.
00:01:40: Die Macherin die alles runterbringt.
00:01:43: Die sagt so, das kriegen wir jetzt hin und die ewig-positiver auch mit manchen durchhängen aber die ewig-positive.
00:01:48: Das kriegen wir hin!
00:01:49: Das machen wir schon!
00:01:51: Mal für es ist... Diese Sonne ist die Visionärin und die immer eine Mütze länger Schlaf gerne hätte als sie bekommt tatsächlich und die einfach schon auf immer einen Schritt voraus ist, also gerade auch von den Visionen.
00:02:11: Das hat sie in ihrem Businesses oder auch beim Podcast immer quasi so den Schritt varaus ist.
00:02:15: wo wollen wir hin was machen wir?
00:02:16: und genau sie lebt es beruflich privat und bei uns im podcast wenn sich genug schlaffert.
00:02:25: Und was ist euer jeweils Lieblingsfall?
00:02:29: Einbarkeitsmoment des Tages.
00:02:30: Also es gibt irgendwie so einen Punkt, wo ihr sagt also wenn der ist gut läuft dann ist die halbe Mitte geschafft oder irgendwie der halbe Tag.
00:02:38: läuft er gut?
00:02:41: Ist tatsächlich der Morgen.
00:02:43: Wenn
00:02:45: keiner gankes.
00:02:46: Ja
00:02:47: genau.
00:02:47: Der Morgen, wenn man einfach merkt okay eben es läuft alles.
00:02:51: Die Kinder sind ausgeschlafen, wir selbst sind aus geschlafen alle sind gut drauf alle sind gesund und man kann quasi das... Geregel
00:02:59: leben,
00:03:00: man kann den ganz normalen Alltag leben
00:03:02: und
00:03:03: jeder ist pünktlich zur Tür raus.
00:03:05: Und dann läuft schon mal gut.
00:03:07: Wenn man dann auch noch den Morgen hat, wo man dann noch Sport machen kann, dann ist es perfekt.
00:03:12: Also wenn man in der Früh auch noch Sport gemacht hat, dann is's perfekt!
00:03:16: Da hat man schon quasi ein halbes Leben in der früh gelebt.
00:03:19: Ja, das hat man tatsächlich gelebt.
00:03:21: Also ich finde es immer total spannend, wenn wir dann im Büro ankommen und bei der Café-Maschine stehen.
00:03:25: Wir haben so eine große Kaffeebarbe uns in dem Büro und dann trifft man alle Generationen.
00:03:30: Und wenn ich da meinen Kaffees runter lasse und dann komme irgendwann ganz verschlafen rein ... Ich habe schon halbes Leben gelebt und hab den Halben Tag hinter mir.
00:03:40: Das ist immer voll spannend!
00:03:41: Da merkt mich immer die Mütter, die uns denkt, du hast einfach schon alle Projektmanagement Skills hinter dir und alles schon einmal ausgeführt gefühlt fünften Kaffee und startest rein in den Berufsalltag.
00:03:53: Und manche anderen kommen heute noch ganz gemütlich.
00:03:55: so daher, das ist schon spannend immer.
00:03:58: Das glaube ich.
00:03:59: Gehen wir vielleicht ein bisschen zurück zum Anfang eures Podcasts.
00:04:02: Worum geht es dann in Vereinbarkeit next?
00:04:05: In euren eigenen Worten?
00:04:08: Worum's geht, ist dass wir beide gesehen haben, dass wir in verantwortungsvollen Rollen sind und da sind unterschiedlichen Perspektiven.
00:04:16: also die INES lebt ja einen Dual Career Family-Modell.
00:04:20: Das heißt, beide Elternteile sind voll beruflich tätig und auch erfolgreich beruflig tätig oder das muss es ja gar nicht sein.
00:04:31: aber ich komme aus der Perspektive, dass ich alleine ziehend bin mit meinen Boys und gleichzeitig sind das natürlich spannende Blickwinkel auf ein Thema, das so viele betrifft, sobald sie eben an Familie denken nur oder auch eben Familie haben.
00:04:49: Und ich glaube, dass wir uns da gut zusammengefunden haben.
00:04:54: Wir kannten uns einfach schon länger davor und die Ines hat mir von diesem Thema so erzählt und sie will gerne ein Podcast machen und ich hatte ja davor schon Erfahrungen mit Podcasts weil ich selber länger einen Podcast gemacht habe wo ich Leute interviewt hab zu Büchern die sich beruflich inspirieren Die Lichtnecke-Lese Liste.
00:05:14: aber Ich habe dann sofort gesagt, das ist ein super Thema und es wäre diese Perspektive einfach die zwei unterschiedlichen Spannen.
00:05:21: Und die Ines hat gleich gesagt ja, dann mache ich's mit dir!
00:05:25: Und ich hab gar nicht so damit gerechnet dass ich da in Frage komme und freue mich sehr, dass die Innes sich das so mit mir vorstellen konnte.
00:05:36: Und bei dir Ines war das Thema Vereinbarkeit einfach schon länger am Tableau.
00:05:41: Es war einfach, für uns ist es immer so selbstverständlich oder gerade jetzt für mich und meinem Mann.
00:05:46: Wir leben das Modell einfach unbewusst oder danach schon sehr bewusst seit unsere erste Skinner auf der Welt ist, seit sieben Jahren.
00:05:54: Und für mich war das immer ganz klar dass ich weiter arbeiten gehe.
00:05:58: also ich bin drei Monate nach der Geburt vom von meinem ersten Sohn ins Berufsleben zurück.
00:06:06: Und für uns war das so selbstverständlich und wir haben aber so viele Fragen bekommen, natürlich auch negative Fragen.
00:06:16: Also warum machst du das?
00:06:17: Wieso und warum bist du der Mama?
00:06:19: Aber zwar die Mama abgesehen, auch sehr viele Fragen, Interessensfragen also auch von Frauen.
00:06:24: wie geht denn das?
00:06:26: Wie schaffe ich das?
00:06:28: Und ihr habt so viel Auch in meiner Rolle als Führungskraft.
00:06:33: So viel intern auch darüber gesprochen, aber auch mit ganz vielen Freundinnen und Bekannten darüber gesprochen.
00:06:40: Dass das einfach irgendwie so zum Herzensthema geworden ist und immer dann doch dabei ein Podcast macht einfach wahnsinnig viel Sinn natürlich auch aus der Marketing-Ecke Und für mich war es auch immer so dass ich dachte, es ist eigentlich so schade Ich nur über Marketingströmente spreche, aber selbst auch nicht alle leben kann.
00:06:59: Und deswegen war das für mich so auf der Blog legen.
00:07:04: Irgendwann muss ich einen Podcast machen und warum nicht zu meinem Herzensthema Vereinbarkeit?
00:07:12: Voll schön!
00:07:13: Also ich kann dem allen total viel abgewinnen.
00:07:16: Ich bin wie gesagt Zielgruppe, aber wenn ihr eure Zielgruppen jetzt definieren müsstet, wären das sage mal Frauen in der gleichen Situation wie ihr schon seid also die eben auch schon Kinder im Schulalter haben beispielsweise die vielleicht auch für sich den Weg noch gar nicht so gefunden haben da vielleicht Inspiration wollen oder vielleicht sogar eben so wie es bei mir ist jetzt jüngere Frauen die erst die Familie Planung vor sich haben oder kann man das gar nicht eingrenzen?
00:07:42: wer sind die Menschen oder Frauen, zu denen ihr sprecht.
00:07:46: Ich würde sagen Frauen aber auch Männer.
00:07:49: und ist ganz wichtig wir wollen bewusst keinen Frauen-Podcast machen.
00:07:55: also es ist kein Frauenpodcast.
00:07:57: uns ist sehr bewusst dass unsere Zielgruppe hauptsächlich von vorwiegend weiblich ist.
00:08:02: dennoch hoffen wir das ganze.
00:08:05: viele Männer auch diesen Podcast hören und freuen uns auch wenn wir von Männern positive Resonanz zum Podcast bekommen.
00:08:12: Zielgruppe ist Eltern, werdende Eltern, Menschen die gerne Eltern wollen werden in verantwortungsvollen Berufen.
00:08:21: Also diese einfach wirklich fragen wie schaffe ich das?
00:08:24: Wie welche Modelle gibt es denn eigentlich abseits von dem typisch traditionellen, mach jetzt bewusst Anführungszeichen mit meinem Fingern so diesen traditionell gelebten Modellen dass der Mann arbeiten geht und die Frau dann in diese Ritralisionalisierungsfalle reinrutscht.
00:08:43: Und dann doch zu Hause bleibt, was ja sehr oft leider auch passiert von einfach Menschen, die einfach gerne weiterhin beruflich wachsen wollen, berufliche vorankommen wollen, bürufliche auch ihre Erfüllung finden – und gleichzeitig aber auch Eltern sein wollen, die viel Qualitätszeit mit ihren Kindern verbringen!
00:09:04: Und sie sich dann fragen wie funktioniert das eigentlich?
00:09:08: Und in dem Podcast sprechen wir natürlich darüber, wie es funktionieren kann.
00:09:13: Aber genauso auch über die Kehrseiten also wo sie mal nicht funktioniert und dass es klingt oft... Man redet oft so ja das macht man da und dann macht man das und das.
00:09:22: natürlich klingt das oft an so sehr lock-und easy Wie wenn wir nix anders machen würden?
00:09:27: Wann ist das leicht, dass der auf der ganzen Welt wäre?
00:09:29: Dass man das alles so schupfen ist das natürlich nicht!
00:09:31: Und man hat natürlich ganz viele Herausforderungen und es gibt auch viele Kehrsaiten Wenn man dieses Modell lebt.
00:09:36: Und wir finden zwar das sehr wichtig, dass man darüber spricht und dass man einmal sagt okay was hat alles nicht funktioniert.
00:09:41: Mit welchen Themen hat man?
00:09:43: Und genau über das wollen wir sprechen weil wir es ganz wichtig finden, dass sich einfach auch Menschen so wie du sagst, dass du selber aber in dieser Phase steckst und dich wahrscheinlich auffragst Wie mache ich denn das alles immer?
00:09:56: Du hast eine erfolgreiche Agentur und natürlich stellt sich die Frage Wie mache ich das dann, wenn ich mal Mutter werde oder wenn wir Eltern werden?
00:10:05: Wie kann ich diese Agentur weiterhin laufen lassen.
00:10:08: Das war dann ein erstes Baby quasi dieser Agentur die du aus dem Boden gestampft hast.
00:10:13: und da steckt ja ganz viel Energie drin und auch ganz viel Liebe drinnen Und das will man ja nicht einfach auf der Strecke lassen.
00:10:20: nur jetzt habe ich wieder meine Anführungszeichen.
00:10:23: Nur weil man eine Familie gründet Und wenn man dann sagt, okay ich bin jetzt bereit oder wir als Paar sind bereit für den nächsten Schritt und wir wollen auch eine Familie haben.
00:10:34: Diese Frage müssen sich ganz viele Menschen stellen bevor sie Eltern werden aber auch während der Eltern schafft weil man rutscht natürlich immer dann wieder in Rollenmodelle rein.
00:10:44: Der Podcast ist für alle da die beides verbinden wollen ohne dass sie selbst auf der Strecke bleiben.
00:10:52: Genau und ich glaube es ist die Ermutigung auch dazu die Lebensrealität oder die Erwartungshaltung einfach eine ist, wo ich sage, ich möchte alles irgendwie versuchen und einem Hut zu bringen.
00:11:04: Das es auch wichtig ist das irgendwie zu schaffen diesen Anspruch auch zu haben und gleichzeitig auch die Erwartungshaltungsmanagement – Es ist nicht immer einfach, aber es ist es wert!
00:11:15: Und da glaube ich Einblicke zu kriegen dass es entweder auch allen gleich geht und andererseits auch wie man vielleicht ein paar Tipps kriegt.
00:11:24: Managen kann.
00:11:27: Ich merke total viel jetzt so in Gesprächen mit Freunden, also ich habe letztes Jahr geheiratet und mit uns acht unserer Freunde.
00:11:33: Also wir haben letztes jahr acht Hochzeiten neben unserer eigenen.
00:11:37: Crazy!
00:11:38: Damit ist natürlich auch sozusagen dieser nächste und anführenden Zeichen logische Schritt Kinderplanung
00:11:44: etc.,
00:11:45: momentan bei uns wie ein Boom im Freundeskreis.
00:11:48: Und was ihr beobachtest das eben weil du gerade zusammen die Erwartungshaltung angesprochen hast dass das oft einmal wirklich ... die sie jetzt in den zwanzigern tolle Karrieren aufgebaut haben durch Ausbildung, durch einfach erste berufliche Schritte.
00:12:03: Vielleicht jetzt sogar schon in einer ersten kleinen Führungsrolle sind und plötzlich wenn dieses Thema Kinderplanung, Familienplanung kommt dann automatisch eben in diese traditionellen Rollenbilder wieder abrutschen.
00:12:17: Und jetzt würde mich interessieren, also Ines du hast das schon so ein bisschen gesagt für dich was irgendwie klar wenn du quasi Kinder kriegst.
00:12:25: Also du gehst wieder arbeiten wie waren das für dich Susanne?
00:12:28: Weil ihr bei dir sage mal in dieser alleinerziehenden Rolle.
00:12:31: Das ist ja trotzdem was ich sag jetzt einfach immer so salopp.
00:12:35: man sucht sich jetzt per se nicht aus Wenn man in die Familienplanung geht ah!
00:12:38: Ich werde alleinerziehende Mutter sondern da passieren einfach die Lebensumstände.
00:12:43: Was waren denn deine, oder was war deine Erwartungshaltung?
00:12:46: Wie du in dieses Thema Familienplanung hineingegangen bist?
00:12:49: und wie anders ist es jetzt sozusagen... ...in deiner aktuellen Rolle in deiner Lebensrealität.
00:12:56: Also ich bin die Familienplanungen so reingegeben, für mich war immer klar das ich Kinder haben möchte und für mich weiß immer klar dass ich mehr als ein Kind haben möchte Und Ich dachte damals, dass mein Partner und ich da ziemlich auf einem gleichen Sichtweise sind Was das angeht, was ich nachher auch ein bisschen anders rausgestellt habe.
00:13:16: Das ist eine totally different Story!
00:13:18: Aber wir haben das schon im Vorfeld so besprochen.
00:13:22: Wir haben gemeinsam Agentur gegründet und sind beide die Geschäftsführung.
00:13:27: Also wir wissen ja welche Freiheiten wir uns rausnehmen können und welche nicht.
00:13:29: Und wir wissen auch dass wir als Paar haben das gegrundet haben, haben ein stabiles Team aufgebaut, dass wir uns da gegenseitig gut helfen können... Das Ziel war tatsächlich, das FIFTY-FIFTY aufzuteilen.
00:13:39: Schon sehr früh also wirklich mit nach zwei drei Monaten, also Ziel war so nach drei Monaten dann wirklich zu sagen okay jetzt ist FIFty-Fifty.
00:13:50: Die Realität kam dann komplett anders.
00:13:55: Also das hat sich dann ja rausgestellt dass ich dann doch nicht einen Partner habe der da so mitspielt.
00:14:05: trotzdem Habe ich versucht damals schon, obwohl wir dann noch gar nicht getrennt waren das auf die Reihe zu kriegen und bin dann auch... Ich habe mir ein System aufgebaut mit aus der privilegierten Situation heraus.
00:14:18: Mit einer Kinderbetreuung, die wir uns geleistet haben Und dann auch mit zweiten Kinds genauso gemacht und durchgezogen Und dann war plötzlich das, wie das kleinste Kind also der zweite, zweieinhalb war.
00:14:34: War dann alles zu Ende und bin auch froh darüber dass es so ist.
00:14:39: gleichzeitig war es natürlich etwas wo ich mir dachte wie soll das jetzt gehen?
00:14:43: weil jetzt gibt's natürlich finanziell neue Herausforderungen weil man ja eine Eigentumswohnung die man gekauft hat plötzlich alleine bezahlt und solche Dinge.
00:14:55: aber Da hab ich schon gemerkt, wie gut es war da schon vorgebaut gehabt zu haben.
00:15:01: Dass ich nicht mich darauf verlassen habe... Also diese ganze Trennung wäre viel schlimmer gewesen wenn ich nicht finanziell und meine Karriere so aufgebaut hätte.
00:15:13: davor also das da wär' ich ganz anders dargestanden Und dieses ganze Netz dass ich vorher aufgebaut hab, nicht schon vorher gehabt hab.
00:15:22: Es ist jetzt für mich der Unterschied gefühlt, weil ich teilweise alleinerziehend in einer Beziehung... Also hat sich vielleicht nicht so viel geändert.
00:15:29: Aber das würde ich auch nicht mehr so machen und nicht mehr akzeptieren in meiner Beziehungen.
00:15:33: Ich würde das eigentlich gerne ganz klar vorstellen.
00:15:39: Aber gut, ich habe es auch versucht.
00:15:40: oder haben die Ines und ich auch in einer Podcastfolge darüber geredet was wir gerne wissen wollen würden bevor man ...bevor das Baby da ist Und da kommt ja dieses Jahr ...
00:15:51: Vorerst das Schwangerschaftstest.
00:15:53: Genau, und da war auch dieses Thema ... Ja, dieses Gespräch führen und wie teilt man sich es auf?
00:15:58: Und die Ines und der Jürgen, ihr Mann haben da ein sehr intensives Gespräch geführt.
00:16:02: Die haben auch einen großes Commitment zueinander und die haben das auch Folgers durchgezogen was großartig ist.
00:16:07: Gefühlt habe ich dieses Gesprich auch gehabt bei mir jetzt nicht zu funktionieren.
00:16:09: aber ich glaube, ich hab an einem wichtigen Punkt übersehen und dass ist das, was wir in dieser Folge besprochen haben.
00:16:16: Man muss darauf schauen ob der Partner wieder in stressigen Situationen funktioniert und wie man da gemeinsam funktioniert.
00:16:23: Und zieht sich derjenige zurück oder wirft er vielleicht Dinge um, die vorher gesagt hat dass sie so sind
00:16:28: etc.,
00:16:29: wenn man das dann schon ... weil das ist nicht erst... also das ist im Nachhinein gesehen.
00:16:34: it was all there.
00:16:35: ja ich hätte es kommen sehen können.
00:16:38: ja natürlich ist mir irgendwie so ein bisschen blind auch mal weiß nie.
00:16:42: es gibt immer diese Situationen.
00:16:44: aber Wie ist dein Partner in Stresssituation?
00:16:47: Wie gut seid ihr gemeinsam als Team, wie kommittet seid ihr zueinander.
00:16:50: Das ist viel wichtiger als das Modell, das man sich dann überlegt.
00:16:56: Ja.
00:17:00: Die Schwierigkeit ist dass es ein bisschen der Wette auf die Zukunft ist weil ja ganz viele Außenparameter Variablen da reinzählen.
00:17:09: also danke dass du die Perspektive so geteilt hast.
00:17:12: Das, worauf ich ein bisschen raus möchte ist dass ihr ja eigentlich beide teilt das Karriere- und Familienleben geht.
00:17:18: Es ist natürlich anstrengend es hat natürlich seine Herausforderungen es ist eben nicht easy peasy und man schüttelt sich das mal ebenso aus dem Ärmel aber es funktioniert und es geht und man hat daneben trotzdem noch Leben hier Jetzt letztens erst die Folge gehört, wo ihr letztens eben keinen Gast hatte.
00:17:36: Ich glaube das war irgendwann Anfang Mitte März, wo du zum Beispiel geteilt hast und du fliegst sogar mit deinen Freundinnen nach Rom ja also beispielsweise oder solche Themen.
00:17:46: Und es funktioniert wenn man sich ein System aufbaut obwohl vielleicht sagen wir mal die Erwartungshaltung, die man am Anfang hatte dann anders eingetreten ist aus welchen Umständen auch immer.
00:17:58: Das finde ich eigentlich total schön.
00:17:59: diese Botschaft
00:18:01: Ja, und es funktioniert.
00:18:02: Und auch einerseits wenn man das System hat und auch weil wir sich das Draht herauszunehmen.
00:18:08: Also diese Schranke nicht im Kopf zu haben ich darf ja nicht.
00:18:12: Absolut!
00:18:12: Man darf, man muss, man soll... Es ist unwichtig so was zu tun.
00:18:18: Ihnen jetzt vielleicht noch ganz kurz zu deinem Dual Career Family.
00:18:21: Modell ist ja auch, sagen wir trotzdem ungewöhnlich jetzt netter Durchschnitt und nicht so wie es traditionell und Anfangszeichen wiedergelebt wird.
00:18:31: Dein Mann glaube ich war sogar länger Inkurrenz bei beiden Kindern wenn ihr das richtig herausgehört habt is ja auch außergewöhnlich wenn's natürlich trotzdem zu einer Normalität werden sollte.
00:18:44: Wie hast du da diese Phasen erlebt?
00:18:47: ich sehe das bei einer sehr guten Freundin von mir, wo dann oft einmal nur immer gesagt wird der Vater passt auf das Kind auch und solche Themen.
00:18:55: Also einfach Worte sind Macht unter Anfangszeichen.
00:18:59: und wie bist du konfrontiert worden?
00:19:02: Und die kann man vorstellen dass es sicher auch in positiv wie negativ geht.
00:19:07: Wie damals eben entschieden hast Du gehst nach drei Monaten wieder arbeiten und dein Mann geht inkarrenz.
00:19:14: Ja Es war bei uns tatsächlich so Beim ersten Kind, also der Jürgen war zweimal fünfzehn Monate zu Hause.
00:19:23: Davon zwölf Monate eben in Karrenz.
00:19:24: Also eben das ist zwölff Modell.
00:19:27: Zwölf-Monate-Modell aber halt auch länger zuhause weil wir wohnen am Land von zwei in Salzburg aber halt am Stadtrand von Salzburg und die Kinder dürfen erst ab achtzehn Monaten in die Kinderbetreuung.
00:19:39: Das ist auch sowas was man jetzt immer ein bisschen schauen muss.
00:19:42: Ab achtzehnt Monaten wurden die Kinder quasi dann auch fremd betreut in der Krabbelgruppe Und bis dahin musste ja jemand zu Hause sein.
00:19:49: Und auf die Kinder aufpassen und wir haben natürlich das schon auch so gelebt, dass ich mir auch Urlaub aufgespart habe.
00:19:55: Also ich hab es geschafft, dass sich einmal in der Woche einen vollen Fixentag zuhause war.
00:20:00: Wir haben mit den Großeltern, also gerade mit die Omas gut geteilt und das die gut aufgepasst haben aber hauptverantwortlich in dieser Zeit.
00:20:08: Den Hauptanteil der Betreuung hat mein Mann übernommen und ... Es war gut so!
00:20:14: Also ich würde es immer wieder so machen.
00:20:16: Er sagt jetzt immer, was er ein drittes Kind macht ist nicht mehr.
00:20:20: Aber es war voll schön!
00:20:22: Die Kinder haben's voll genossen und wir als Familie habens voll genossen.
00:20:25: Und man merkt schon auch diese andere Bindung von den Kindern zum Papa in den frühen Monaten.
00:20:32: Also wir haben das natürlich von Anfang an gewusst und wir sind auch so reingegangen in das ganze Modell.
00:20:37: Wir haben die Kinder waren quasi draußen, und wir haben sofort fünftig-fünfzig aufgeteilt.
00:20:42: was dann so ausschaut mit a'flaschal ich, a' flaschall mein Mann eine windel ich, eine mein Mann einmal ich niederlegen, einmal er nieder legen und man hat es von Anfang immer abwechselnd gemacht sodass die Kinder gar nicht in diese Gelegenheit gekommen sind nach mir zu verlangen Das, was sehr viele Paare auch am Anfang falsch machen.
00:21:02: Man ist überhaupt nicht negativ und das...
00:21:04: Nein, ich weiß genau, wie ihr sofort beide
00:21:07: im Kopf wo automatisch
00:21:09: die Mutter dann hört.
00:21:10: Die Mama nimmt es immer einfach so Ja, ich bin ja die Mama!
00:21:13: Ich muss diese Rolle auch einnehmen Und natürlich will man diese Rolle also einnehmen.
00:21:17: Also ich bin super stolz, dass man da einen Kind auf die Welt gebracht hat.
00:21:20: Da sind ja auch Ammonen und Emotionen und so viel Liebe, die man geben möchte.
00:21:25: Aber trotzdem darf man nicht vergessen, dass der Papa ja auch da ist und dass er auch das alles hat.
00:21:31: Der hat ja auch Hormone!
00:21:32: Der hat die ganze Liebe und will ja auch hier sein.
00:21:35: Und wenn oft die Mutter dem Vater gar nicht die Gelegenheit gibt, das zu leben dann kommt man natürlich und den Kind auch nicht diese Gelegenkeit gibt beide Eltern gleichermaßen anzunehmen und gleichwertig auch anzunemen, dann wird es natürlich schwierig.
00:21:52: Dieser Moment ist bei mir auch gekommen, am dritten Tag im Krankenhaus.
00:21:57: Ich hatte halt so Stillprobleme und dann kommt die Hebamme an und sagt, da hattest du gerade mal schon hin mit dem Milchbumpen ein halbes Jahr?
00:22:03: Und dann flutscht das!
00:22:04: Und ich hab dann gesagt, naja, weil ich gehe ja in drei Monate wieder arbeiten also das geht sich gar nicht aus.
00:22:08: Ich muss in zwölf Wochen stechen, berufen als ich mir angeschaut.
00:22:10: Es war glaube ich so das Schlimmste was ihr sagen habt keine Ahnung.
00:22:12: Dann sagts, na dann braucht man gar nicht anfangen.
00:22:15: Das zahlt sich dann gar nicht raus.
00:22:16: Und das war für mich der Moment so.
00:22:18: Ja, also das ist natürlich... Also wirklich das abwechselnde Modell.
00:22:22: Es waren sie nicht wichtig und so war es für die Kinder gar kein Thema, wer zu Hause ist.
00:22:26: Aber das war natürlich ein Thema für alle anderen.
00:22:31: Für uns gar nicht so sehr, sagen wir mal zu neunzig Prozent der Zeit war das Modell für uns super fein.
00:22:37: Natürlich kommen so Momente, ich werde nie vergessen wollen, das erste Mal dann ganz bewusst ... Ich bin immer mit Kind oder so ins Büro gefahren und gesagt, nein, ich komme heute besuchen!
00:22:47: Und wie läuft's so?
00:22:48: Und quasi, wenn man das besucht an da ist.
00:22:50: Aber wo ich den ersten Tag so wirklich wieder richtig im Business war... Ich bin ins Auto gestiegen und hab geweint!
00:22:56: Und habe sicher die Hälfte der Strecke.
00:22:57: Habe ich geweint?
00:22:59: einfach weil mir dachte, jetzt verlasse ich hier mein Kind.
00:23:03: Und was ein totaler schräger Satz ist.
00:23:07: aber trotzdem habe ich das Gefühl gehabt und habe es so gefühlt und habe die Emotionen gehabt und ich habe sicher zehn Minuten dann durchgeweint.
00:23:14: Und gleichzeitig hat mich aufs Büro gefreut Und mein Mann hat natürlich auch immer gekriegt, ja so hast du gleich keine Arbeit.
00:23:22: Also arbeitest du nicht?
00:23:24: Ist das schon ganz oft am Spielplatz?
00:23:25: Arbeitest Du nicht?
00:23:26: Hast Du keine Arbeit bis du arbeitslos?
00:23:28: Da ist niemand auf die Idee gekommen dass er sagt okay er ist einfach jetzt derjenige der zu Hause ist und eine Frau wird diese Frage nie bekommen.
00:23:35: Der ist ganz klar, dass die Mama am Spielblatt steht oder so macht seine Frau, ist deine Frau tot ist auch gekommen, hat das Kind keine Mutter.
00:23:44: Oder bei mir war es so, warum hast du deinen Kind bekommen?
00:23:48: Also man hat immer dieses Rabenmutter ... Man sieht schon, dieses Rabemutter ... diesen Hut aufgesetzt
00:23:55: und
00:23:55: den Stempel aufgesetzt genau.
00:23:57: Und beim Mann ist natürlich der Wetter von anderen Frauen voll gefeiert.
00:24:00: Der hat quasi gefühlt jeden Tag, na ja, die hab mich viel glasgefunden!
00:24:06: Die Männer feiern aber nicht nur die Frauen feiern die Männer Feiern aber die Mütter nicht, die dann wieder arbeiten gehen.
00:24:13: Also man muss sich schon deine Schutzmauer aufbauen.
00:24:18: Aber gleichzeitig gibt es auch ganz viele Menschen, die eben fragen wie machst du das?
00:24:23: Ich möchte das für mein Leben und ich find's voll toll!
00:24:26: Das ist so ein Messer bis in Ambivalent unterwegs.
00:24:31: Es kommt oft wahrscheinlich aus einer Position... dass Menschen vielleicht für sich einfach da nie überlegt haben, sondern hat einfach sozusagen das Schema F gewählt.
00:24:41: Und dann vielleicht auch, ich würde es nicht sagen, Neidgedanken aber vielleicht auch Saison, dass man sie getriggert fühlt weil... hätte ich das gewusst oder hätte mich damit beschäftigt, dann hätte vielleicht das auch zumindest in Betracht gezogen.
00:24:56: Und jetzt hab' ich aber mein System ja schon gewählt.
00:24:58: und wenn ihr jetzt sagt boah, dein System ist ja mega!
00:25:01: Dann dekratiere ja automatisch mein eigenes System damit.
00:25:04: Genau.
00:25:05: Das ist natürlich tiefpsychologisch.
00:25:07: Ihr sprecht ja auch im Podcast darüber dass Vereinbarkeit kein reines Frauenthema ist haben wir vorher schon gehabt bei der Zielgruppe sondern eigentlich ein Systemthema.
00:25:17: Vielleicht kennt's dazu einfach noch so bis Wir sind da eigentlich eh schon mitten drinnen, was das für euch konkret bedeutet.
00:25:23: Also warum ist Vereinbarkeit ein Systemthema?
00:25:28: Also ich glaube dass wir gerade ganz gerade jetzt so mittendrin stecken, dass es nochmal ein wichtigeres Thema ist weil wir in einer Zeit leben in der wir doch politische und gesellschaftliche Rückschritte wahrnehmen und Rechte die eigentlich ziemlich selbstverständlich veruntet sind teilweise neu verhandelt werden oder zumindest gedacht werden, dass man sich neu verhandeln kann.
00:25:53: Und ich glaube das wir uns als Frauen und auch als Gesellschaft nicht dorthin entwickeln sollten, dass eine wirtschaftliche soziale strukturelle Abhängigkeit für uns was wünschen wird.
00:26:05: es ist aber auch nicht für die Männer also Keiner von beiden.
00:26:08: Auch diese umgekehrter Seite, dass Männer für die Familie sorgen müssen und alleine zuschneiden sind.
00:26:13: Es geht ja auch in Zeiten wie diesen nicht.
00:26:15: Wir haben eine Inflation wir haben wirtschaftliche Bedingungen wo kaum ein Haushalt damit klar kommt das nur einen Alleinverdiener eine ganze Familie erhalten soll und gleichzeitig wird uns irgendwie so gesagt wir sollen alle mehr Kinder kriegen.
00:26:27: Also wir sollen mehr Kinder bringen.
00:26:29: Einer allein kann sich aber nicht erhalten.
00:26:31: Die Frau sollte aber nicht arbeiten gehen.
00:26:32: also es geht sowieso alles hinten vorne nicht aus Ja, inners.
00:26:35: Und da melke ich die Nordgänzen.
00:26:37: gleichzeitig wissen wir ja auch und das ist einfach laut Studien auch bestätigt dass die Frauen oft viel viel besser ausgebildet sind als den Männer.
00:26:45: sprich uns würden ja auch extrem viele talentierte Arbeitskräfte und Talente im Markt fehlen.
00:26:52: also wenn jetzt alle Frauen quasi zwei Jahre zu Hause sind was das einfach für die Wirtschaft in Österreich bedeuten würde weil einfach diese ganzen Talente nicht mehr da wären.
00:27:01: Ja beziehungsweise die auch teilweise ja eh schon zu wenig da sind.
00:27:05: Das heißt diesen verborgenen Schatz auch mehr zu heben, indem sich die Frauen eben nicht in die Teilzeit zurückziehen wobei ich nix gegen Teilzeit habe.
00:27:14: Ich glaube das sie beide in der Teilzeit zurückziehen müssen also Männer und Frauen und dass damit ein neues Wirtschaftssystem eigentlich daraus entsteht.
00:27:21: aber da gehen wir dann wieder in meine Visionen für die überschalende geredet haben.
00:27:25: Aber ich glaub das einfach Geld macht es und ich glaube das darf man nicht.
00:27:30: Das muss man auch ganz klar aussprechen.
00:27:32: und wer verdient entscheidet.
00:27:34: Und wer entscheidet gestaltet das Leben, dass der Familie, die Gesellschaft etc.
00:27:38: Und da darf man nicht naiv rein stolpern meiner Meinung nach weil man jetzt glaubt hat eine Mutterinstinkte haben wir.
00:27:44: eine tolle Folge ist auch gehabt mit der Evelyn Höll-Riegel die ja auch ein Buch dazu geschrieben hat Dass dieser Mutterinstinct ja auch gar nix ist Einfach da ist, sondern der entsteht durch die Bindung zum Kind und kann den Vater genauso haben.
00:27:59: Es gibt auch ein Vaterinstinkt.
00:28:00: Und dass wir uns dann nicht in sowas reinreden lassen sollen, das wir schauen müssen, dass Vereinbarkeit eben keine Frauenfrage ist, nur eine Elternfrage – und damit auch eine gesellschaftliche Frage.
00:28:13: Und ich bin froh, dass du gerade angesprochen hast.
00:28:15: Entschuldige, wer die einen Shownots verlinken?
00:28:17: Ines, du wolltest nur darauf eingehen!
00:28:19: Nein, ich wollte nur sagen es ist auch wir sind jetzt.
00:28:22: Ich finde jetzt können wir etwas verändern in unserem Mikrokosmos weil das ist schon was mir total wichtig ist dass diese Vereinbarkeit ja bei uns im Mikrocosmos auch beginnt.
00:28:31: Ja Arbeitgeber können viel dazu beitragen.
00:28:34: ja die Politik hat ihr eigenes Paket was sie lösen müssen für uns alle aber gleichzeitig können wir alle unser kleines Schäuferchen dazu beitragen, indem wir in unserem Mikrokosmos sprich einen eigenen Wohnzimmer damit beginnen und uns einfach daheim gut aufstehen.
00:28:49: Und das muss ich einfach zu Hause mal im Paar, also in meiner Paarbeziehung lösen.
00:28:53: dieses Thema und dann quasi kann ich erst alle anderen Strukturen und Systemen beanspruchen.
00:28:59: Ich finde, wir sind heute die Vorbilder für unsere nächsten Generationen.
00:29:05: Als sie was wir jetzt erleben und machen – und ich bin mir sicher dass da Susi ihre Jungs und meine Jungs sich hoffentlich nie fragen werden.
00:29:13: Also ich gehe jetzt arbeiten und unsere Frauen oder Männer, Partner bleiben dann zu Hause.
00:29:17: und also wir haben alle eine Vorbildfunktion und der müssen wir uns auch bewusst sein.
00:29:26: Voll schön dass ihr da auch Vorbilder für die Zukunftsmodelle Aura Sühne seien wollt und könnt.
00:29:33: Apropos organisieren, wie organisiert ihr denn so ein Zusatzprojekt mit dem Podcast zwischen Geschäftsführung und Familie?
00:29:39: Alles was da irgendwie sonst noch ist.
00:29:40: Also habt ihr einen Fixpunkt?
00:29:43: Gibt es da sage ich mal Tag X wo aufgenommen wird?
00:29:46: Euer Podcast erscheint ja auch sehr regelmäßig.
00:29:48: also es ist glaube ich euch ein großes Anliegen gewesen.
00:29:52: wenn dann gescheit, dann hundert-achtzig Prozent.
00:29:54: Wie organisiert macht sowas?
00:29:57: In der Theorie gibt's diesen Fixpunkt Und wie du sagst, uns war vorwichtig, dass wir das einmal in der Woche machen.
00:30:04: Es ist ein Ehrenamt!
00:30:06: Für uns ist es tatsächlich ein Ehranamt.
00:30:08: Wir sagen sie immer liebevoll, sie ist unser Ehrenamt nebenbei aber wenn wir's machen geben wir auch unseren Namen her und wir wollen das gescheit machen.
00:30:15: Also ja, wir haben länger gebraucht bis wir diesen fixen Tag gefunden haben.
00:30:19: Wir haben alle mögliche Sachen ausprobiert.
00:30:21: Wir sind dann noch mal draufgekommen.
00:30:22: am Anfang haben wir sie im Abend gemacht also wenn die Kinder schlafen so um einundzwanzig Uhr haben dann auch gemerkt Gar nicht gut, unsere Stimme klingt nicht mehr gut um einundzwanzig Uhr.
00:30:32: Also ich hab dann oft versucht mir irgendwie vor Abnot fünf Minuten vorher die wildeste Musik reinzuziehen, dass ich einfach wirklich gut gelaunt bin.
00:30:41: Vorgeheipet habe ich dann an der Suche noch mal vorgesungen!
00:30:44: Aber
00:30:45: es ist... Wir haben einfach wirklich gemerkt, das Ein- und Zwanzig-Uhr geht nicht weil wir sind selbst zu müde Und haben's jetzt auch in der Früh oft?
00:30:55: Also ganz in der früh.
00:30:56: aber merken auch hier Es ist mal krank.
00:30:59: Die Kinder sind krank, dann zu unterschiedlichen Zeiten sind Ferien.
00:31:04: Wir sind ja in zwei Bundesländern – ich in Salzburg und Susi im Wien – wir haben unterschiedliche Ferien und es sind viele viele Ferien!
00:31:13: Ja also wir schaffen es.
00:31:16: Wir haben auch Wochen wo man mal drei Folgen aufnehmen müssen.
00:31:20: Oder wir nehmen auf und am nächsten Tag erscheint dann die Folge.
00:31:23: Dann darf da wirklich gar nichts passieren, wir haben mal letzten Freitag aufgenommen und beide so hererstatten wir fünf Minuten später weil ich bin krank und ich brauche jede Minute schlafen und dann kommt nur der Druck ja passt bei mir ähnlich!
00:31:35: Also wir ziehen es durch aber es ist schon auch eine Herausforderung.
00:31:40: Soviel Spaß es macht, so herausfordernd ist es auch.
00:31:43: Aber wir wollen's durchziehen.
00:31:47: Wir freuen uns natürlich über alle Hörerinnen und Hörern, die uns dann auch zuhören.
00:31:53: Und ich sage okay gut wir haben jetzt angefangen und werden zehn bis durch aber es ist nicht immer leicht.
00:31:59: Das glaube ich!
00:32:00: Bevor wir zum Schluss kommen was wünscht sie euch denn für euren Podcast also Vereinbarkeit Next?
00:32:05: Jedenzeit von Reichweite und Wachstum?
00:32:07: gibt's irgendwas Konkretes wo ihr sagt da wollen wir gern hin oder das wäre für uns total wichtig wenn das passiert.
00:32:16: Also ich glaube, die Sichtbarkeit ist für uns noch ein großes Thema.
00:32:20: Wir wollen definitiv weiter wachsen und wir wissen, dass Konsistenz einfach das Wichtigste der Thema ist in dem Podcast Game – also ich glaube wir dürfen nicht auf oder keiner darf irgendwie auf schnelle Folge hoffen aber ich glaube dafür tun wir es auch nicht!
00:32:35: Ich glaube die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen und da die Hörerschaft natürlich noch weiter ausbauen Und gleichzeitig dem Podcast auch öffnen für Partner und Partnerinnen, dass wir so ein bisschen unseren nächsten Schritt, den wir sehr gerne machen würden.
00:32:53: Und wo wir ja mal schauen wie wir das integrieren.
00:32:58: es muss natürlich auch dazu passen, ich glaube das ist... Das ist das Wichtigste dazu.
00:33:03: So jetzt
00:33:04: eine hoch spannende Zielgruppe, also vielleicht fühlt sich ja der ein oder andere Partner, der da jetzt entweder zuhört oder irgendwie über Ecken gekannt wird auch angesprochen.
00:33:14: Ich kann euch nur empfehlen, also allen Hörern und Höreren dem Podcast zu hören und einfach mal reinzuklicken.
00:33:20: ich habe wie gesagt bin durch dich Ihnen es auf eurem Podcast aufmerksam geworden und hab seit her jede Folge gehört.
00:33:27: Also ihr seid so fix Punkt Und das heißt was?
00:33:30: Weil ich habe nicht viele Podcasts die ich regelmäßig und wöchentlich höre.
00:33:35: Aber wie gesagt, das Thema spricht mir einfach zu hundert Prozent an und deswegen finde es einfach wahnsinnig spannend was eure Perspektiven sind aber auch wenn ihr euch mit externen Expertinnen oder Gästinnen an austauscht.
00:33:47: also auch das finde ich extrem spannend.
00:33:49: Wie gesagt wir kommen jetzt zum Schluss.
00:33:51: Ich habe am Schluss immer eigentlich eine sehr ähnliche Frage an meine Gästen oder Geste Und zwar was gerade besonders herausfordernd ist besonders viel Energie gibt.
00:34:02: Wer möchte denn starten?
00:34:04: Ich starte mit der Herausforderung, Herausforderung ist natürlich... ich glaube die haben wir alle ein bisschen in der aktuellen Zeit.
00:34:12: Es gab schon mal bessere Zeiten, es gab schon einmal bessere wirtschaftliche Zeiten und gerade in einer verantwortungsvollen Rolle macht man sich natürlich über alle mögliche Dinge auch Gedanken.
00:34:23: Und manche Sachen funktionieren gut, mancher Sachen nicht.
00:34:26: Parallel dann dazu natürlich Familie und Kinder.
00:34:28: Also es ist schon eine sehr intensive Zeit insgesamt die Welt ... Die Weltsituation sag ich mal!
00:34:37: Und was mir schon sehr viel Energie gibt ist... Ich hab das Wandern für mich entdeckt Und ich laufe gefühlt einmal, mindestens einmal in der Woche auf dem Berg rauf und so an meinem Hausberg um die Ecke.
00:34:49: Und war auch gestern wieder um sieben Uhr dreißig am Start und bin dann einfach zwei Stunden alleine oder mit einer Freundin in der Natur.
00:34:57: Und das gibt mir ganz, ganz viel Kraft, ganz, sehr viel Energie.
00:35:00: wenn ich jetzt ganz alleine mache, dann höre ich Podcasts, höre Bücher und weil ich das gemacht habe, ist einfach alles schon mal viel leichter.
00:35:07: Dann geht man so ja okay es ist eh alles machbar Warum regnen wir uns eigentlich auf?
00:35:12: Uns geht es ja in dieser ganzen Welt-Situation.
00:35:15: Geht's uns ja eh so richtig gut und wir haben so den Dr.
00:35:18: Sechser, dass wir alle in Österreich leben und das uns so gut geht und wie gesagt auch gesunde Kinder und das ist einfach alles wunderschön und da hilft man einfach die Natur extrem.
00:35:29: Dass ich dann immer wieder zu mir sehe und diese Zeit alleine ohne Verantwortung für andere Menschen.
00:35:36: Susanne, wie ist bei dir?
00:35:38: Ja ... Könnte das alles jetzt unterschreiben?
00:35:40: Ich hab bei mir so eine Herausforderung, immer Energiemanagement.
00:35:43: Also zu ... Die Ines hat schon eingangs auf ihn schlafen ist für mich eine große Priorität einfach!
00:35:50: Weil ich auch in den letzten Jahren gemerkt habe dass das der Number one Game-Changer für mich ist um meine Tage zu schaffen.
00:35:58: und da muss ich auch ehrlich zu mir selber sein Genügend Priorität einzuräumen, ist manchmal eine Herausforderung überhaupt Thema Prioritäten richtig setzen.
00:36:08: Also die Ziele konkret zu verfolgen wobei ich da wirklich sein muss dass ich da mit heuer auch einen guten Schritt noch mal vorangemacht habe.
00:36:17: und was gibt mir Energie?
00:36:18: Energie gibt mir auch!
00:36:19: Ich bin auch ein wahnsinnig spottgetriebener Mensch.
00:36:23: Ich brauch's gar nicht so sehr um für meine Körpel.
00:36:28: Dafür mach ich es natürlich für meinen Körper, damit wir auch viel bleiben, Themen und Javity
00:36:31: usw.,
00:36:32: aber ich machs vor allem, damit mein Kopf funktioniert und ich mich frei erfüllen kann.
00:36:36: Und Energie gibt mir das Gefühl, frei zu sein.
00:36:40: Das brauche ich auf allen Ebenen und da ist Vereinbarkeit ein Thema für mich.
00:36:45: Sehr gut!
00:36:46: Voll schön.
00:36:47: Hey vielen Dank fürs tolle Gespräch.
00:36:51: Wie gesagt, der Podcast ist in den Schonholz verlinkt.
00:36:54: Es freut mich, dass ihr eure Perspektiven auch in dieser Folge so offen geteilt habt.
00:36:59: Danke an dieser Stelle noch einmal!
00:37:03: Und damit haben wir schon am Ende der Folge.
00:37:05: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:37:06: Die nächste Folge Bits & Bobs Brunch Club kommt dann in zwei Wochen und bis dahin alles
00:37:26: Gute!